Die neue Geschichte

Ich habe versucht eine neue Reihe von WarriorCats zu schreiben. Ich wollte mehr Witz reinbringen. Ich fand die echten Bücher zwar gut, aber zu ernst. Nun schreibe ich selber und versuche die fehler zu korrigieren. Es geht um die vier Hauskatzen Chess, Jessy, Prinzessin und Dannie die durch eine Nachbarskatze vom Leben im Wald erfahren haben. Sofort wollen sie genauso leben und treffen auf Waldkatzen. Was mit den vier Hauskatzen passieren wird, erfahrt ihr in meiner WarriorCats Geschichte...Viel Spaß

 

(Mit Hand geschrieben bin ich schon auf Seite 45, aber das abtippen dauert so lange und deshalb...)

WarriorCats – Die Neuen Kriegerinnen

 

1 Kapitel - Die Flucht

 

Es war früh am Morgen in einem kleinen Dorf. Es war gerade Frühling geworden aber die Scheiben der Autos  waren immer noch gefroren. Alles war ruhig bis plötzlich zwei Katzen über die Zäune ihrer Gärten sprangen, einen vertrauten Blick wechselten, sich unter einen Baum setzten und dort verhaarten. Die eine Katze war sehr elegant und hatte einen  starren Blick der auf einen der Gärten gerichtet war. Sie war schwarz wie die Nacht bis auf ihre Nasenspitze, welche schneeweiß war. Sie wandte ihre blauen Augen nun vom Garten ab und sah die Katze neben sich an. Die andere Katze war zwar sehr dünn, sah aber nicht mager aus. Sie war komplett weiß bis auf ein paar braun, schwarze Flecken. Ihre gelben Augen strahlten als die andere Katze sie ansah. Die beiden wechselten einen fragenden Blick. Auf einmal hörten sie ein Rascheln in einem der Gärten und eine orange, getigerte Katze sprang über einen der Zäune. Sie hatte stechend grüne Augen und ihr Fell leuchtete an diesem dunklen Morgen. Die Katze sah die anderen beiden an und nickte ihnen zustimmend zu, dann setzte sie sich zwischen die anderen Zwei und starrte auf einen der Zäune. Nach einigen Minuten sprang eine vierte Katze sehr unbeholfen  über einen der Zäune und landete unsanft auf den Pfoten. Sie war pummelig und ihr Fell war braun gemustert. Sie hatte blaue Augen, in denen man den Schmerz sah, den sie unterdrücken wollte. Alle vier Katzen sahen sich an und liefen dann los. Als sie am Waldrand angekommen waren, blieb die weiß, braune stehen. Die anderen drehten sich zu ihr um und die orange, getigerte fragte: „Was ist Prinzessin?"

Prinzessin sah zu Boden und begann zu sprechen: „I...ich bin mir nicht sicher ob ich das tun möchte."

Die Schwarze sah sie verärgert an und meinte: „Prinzessin, du musst nicht mitkommen wenn du nicht möchtest."

„Keiner zwingt dich dazu.", miaute die orange, getigerte.

„Doch! Mich habt ihr gezwungen.", meinte die Braune.

„Mit dir redet niemand!", meckerte die Schwarze.

„Ich war zu Hause als ihr mit Rusty geredet habt. Was hat er denn genau gesagt?", fragte Prinzessin.

„Ich war auch nicht dabei.", meinte die Braune.

„Oh Dannie!", schrie die Schwarze.

„Jessy, erzähl du was Rusty gesagt hat.", sagte die Schwarze genervt.

„Ok Chess. Also, Rusty hat erzählt, dass im Wald wilde Katzen leben, manche feindlich, manche freundlich gesinnt. Im Wald muss man sein Futter selber fangen und manche sterben unter den Wetterbedingungen. Das Leben im Wald ist gefährlich aber man fühlt sich wunderbar wild und frei.", schwärmte Jessy. „Du bist echt eine Streberkatze.", miaute Chess.

„Was kann ich dafür wenn meine Menschen gerne und viel fernsehen.", fauchte Jessy.

Prinzessin stellte sich zwischen die beiden Katzen und funkelte sie böse an bis sich beide beruhigt hatten. Chess sah die anderen Katzen an und seufzte, dann machte sie eine Bewegung mit dem Kopf, die die anderen Katzen zum Losgehen aufforderte.

Sie näherten sich langsam dem dunklen Wald. Jessy und Chess liefen, so selbstbewusst es nur ging, an der Spitze der Truppe, Dannie und Prinzessin liefen mit ängstlichen Blicken hinterher.

Als sie am Rand des Waldes angekommen waren, blieben alle vier Katzen stehen und blickten zu den hohen Bäumen auf.

„Wow.", miauten alle gleichzeitig. 

Jessy lief nach vorne und schnüffelte. Dann trat sie wieder einen Schritt zurück. Noch eine Weile standen die Katzen da bis Chess langsam in den Wald schlich, dicht gefolgt von den anderen. Alles wurde in Dunkelheit getaucht und man konnte die Pfote vor dem Auge nicht erkennen. „Ich kann nichts sehen!", schrie Prinzessin in die Dunkelheit des Waldes. „Dann renn zurück in dein Zweibeinernest!", knurrte Chess wütend, „Ich will kein Hauskätzchen mehr sein. Ich will frei sein, wie die Katzen dieses Waldes. Ich werde mich ihnen anschließen und nie wieder nur in die Nähe des Zweibeinerorts kommen."

Sie rannte, von ihrer Nase geführt, wie blind durch den Wald bis sie stolperte und aufschaute. Über ihr ragten die anderen Drei.

„Denkst du ich will ein Hauskätzchen bleiben? Meine Menschen behandeln mich gut aber ich sehne mich nach der Freiheit.", miaute Jessy laut.

Chess blieb noch eine Weile auf dem Boden liegen dann stand sie auf und sah Prinzessin und Dannie an: "Und ihr? Kommt ihr mit oder bleibt ihr?"

„Es fällt mir nicht leicht, aber…“, fing Dannie an.

„Wie können euch doch nicht allein im Wald lassen, ihr würdet keinen Tag überleben.“, beendete Prinzessin ihren Satz. Chess und Jessy schnurrten laut.

„Aber bei der Dunkelheit finden wir nie eine Katze.“, sagte Jessy klug wie immer.

„Aber andere Katzen finden euch!“, erklang eine tiefe Stimme aus dem Wald.

Chess spürte wie sich ihre Nackenhaare aufstellten: „Wer ist da?“

Es war dunkel aber sie starrte trotzdem in die Dunkelheit.

Plötzlich standen vier Katzen vor ihnen. Einer von ihnen war groß und kräftig mit getigertem Fell. Neben ihm stand ein kleiner grauer Kater mit weißen Flecken. Hinter ihnen kam eine hellbraune Kätzin mit einem dunkelbraunen Kater mit roten Flecken.

„Wer seid ihr?“, knurrte der Getigerte.

„Schon gut Wildfang.“, sagte die Hellbraune sanft, „Was macht ihr auf unserem Land?“

„Es sind Hauskätzchen!“, fauchte Wildfang angeekelt.

Den vier Eindringlingen sträubte sich das Fell. Es stimmte zwar, was er gesagt hatte, aber es klang trotzdem wie eine Beleidigung.

„Was soll das heißen?“, fauchte Chess, die sich vor dem Kater aufbaute.

„Wir sind zwar Hauskatzen aber wir sind nicht so verweichlicht wie die anderen.“, miaute Jessy wütend

„Wir können kämpfen und jagen nicht wie andere Hauskatzen.“, knurrte Dannie.

„Seid ihr die Streuner die hier im Wald leben?“, fragte Prinzessin mit glänzenden Augen.

„Wir sind keine Streuner!“, fauchte der weiß gefleckte.

„Zurück Hagelpfote. Sie kennen sich mit unseren Sitten und Clans nicht aus und das ist auch nicht nötig. Bitte verlasst unser Land.“, miaute die Hellbraune nun ernster.

„Aber wir verstehen eure Sitten!“, sagte Chess etwas bedrückt.

„Nur Prinzessin nicht.“, fügte Jessy schnell hinzu.

„Hey.“, fauchte Prinzessin.

„Ist doch wahr!“, miaute Chess, sie wand sich wieder an die Wildkatzen, „Eine Katze aus der Nachbarschaft hat und alles erklärt. Wir wissen bescheid.“

„Wie hieß die Katze?“, fragte Wildfang ernst.

„Rusty.“, miaute Jessy etwas verwirrt.

„Rusty, dieser Verräter. Es war klar dass man ihm nicht trauen kann.“, fauchte Wildfang an die Hellbraune gerichtet.

„Verräter?“, fragte Dannie, „Wieso ist er ein Verräter?“

„Er war früher Anführer unseres Clans.“, erklärte die Hellbraune, „Ihm wurde die Verantwortung zu viel und so hat uns verlassen.“

„Er war mal Anführer?“, fragte Chess mit leuchtenden Augen.

„Ja.“, antwortete Wildfang karg.

„Wow, das muss toll sein. Ich meine in einem Clan zu leben.“

Die Hellbraune sah von einer Kätzin zur nächsten und überlegte.

Sie sah plötzlich wie vom Blitz getroffen zu Wildfang:

„Kann ich mal kurz mit dir reden?“

„Natürlich Graspelz.“, miaute er ernst und folgte ihr hinter einen kleinen Busch.

Nun saßen nur doch die beiden  kleineren Katzen bei ihnen die sich aber keinen Zentimeter rührten. Die Vier dachten schon sie wären eingeschlafen.

Der eine, Hagelpfote spähte zu Chess rüber, die sich gerade mit den anderen über verschiedenstes Katzenfutter unterhielt.

Chess drehte sich um und sah Hagelpfote nun direkt an.

Er bemerkte es und schaute weg.

Chess musste lachen und schniefte leise in sich hinein.

 

Nach ein paar Minuten kamen die anderen beiden zurück und sagten:

„Folgt uns!“

„In Ordnung.“, miauten Jessy und Chess während sich die anderen beiden nur ängstlich ansahen.

Geführt von Wildfang rannten sie durch den Wald, wobei die Vier fast nicht hinterherkamen.

 

2 Kapitel – Die Ankunft

 

Sie kamen an einem Tunnel zum stehen.

„Dies ist der Eingang unseres Lagers. Wenn ihr dort drin seid folgt ihr genaustens meinen Anweisungen! Habt ihr verstanden?“, knurrte Wildfang ernst wie immer.

Bevor die Vier antworten konnten, stürmte Wildfang los.

Dicht gefolgt von den anderen Katzen.

Als die Hauskatzen auf die Lichtung stürmten, blieb ihnen der Mund offen stehen.

Die Lichtung war wunderschön. Überall war grünes Gras das ungewöhnlich weich war und am Rand der Lichtung war eine Wand aus Blättern in der, immer in Abständen, Löcher waren, die wahrscheinlich die Nester der Katzen waren. Sie gingen durch das Lager und staunten an jeder Ecke.

„Kommt. Flammenstern muss von eurer Anwesenheit erfahren.“, miaute Graspelz die sie aus ihren Träumen gerissen hatte. Die vier Katzen blieben stehen und warteten. Eine rote Katze mit anmutiger Haltung trat aus dem Loch unter einem großen Stein hervor. Sie kam auf die Vier zu und sah Graspelz und Wildfang an:

„Wer ist das?“

„Das sind Hauskätzchen!“, Wildfang betonte es wie das schlimmste Schimpfwort überhaupt.

Jetzt ging er zu weit! „Nenn mich noch einmal Hauskätzchen und ich reiß dir dein Ohr ab!“,

Chess hatte genug von der Art wie er sie behandelte.

„Dann komm doch, wir werden sehen wer diesen Kampf gewinnt, Hauskätzchen!“

Chess stürzte sich auf den Rücken des Katers und biss sich an dessen Ohr fest. Wildfang heulte auf und schlug um sich aber Chess ließ nicht los. Er warf sich auf den Rücken und streifte sie so ab. Sie lag keuchend auf dem Boden bis ihr plötzlich der Atem stockte:

Der kräftige Kater hatte sich an ihrem Halsband festgebissen und zog heftig daran.

Chess dachte schon ihr letztes Stündchen hätte geschlagen.